Über 50% weniger Therapieabbrecher durch Telemonitoring

Der Start in die CPAP-Therapie ist betreuungsintensiv und oft von hohen Abbruchraten im ersten Jahr gekennzeichnet. Nach Entlassung aus dem Schlaflabor ist eine enge Betreuung des Patienten erforderlich, einerseits durch den Arzt, andererseits durch nicht-ärztliche Leistungserbringer wie ResMed Healthcare. Als Leistungserbringer versorgen wir die Patienten mit Therapiegerät, angepasster Maske sowie Zubehör und sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Therapie. Die enge, Zusammenarbeit zwischen ärztlichen sowie nicht-ärztlichen Funktionen spielen eine wesentliche Rolle für den Therapieerfolg.

Besonders entscheidend für den Erfolg der CPAP-Therapie ist nach unseren Erfahrungen die individuelle, proaktive Betreuung des Patienten, um zeitnah Therapieprobleme zu identifizieren und bedarfsgerecht durch Intervention zu lösen. Studien in den USA liefern Evidenz, dass sich durch Telemonitoring die Nutzungsdauer der CPAP-Therapie deutlich steigern lässt.1

ResMed Healthcare konnte an 3.401 Patienten (je Studienarm) in Deutschland zeigen, dass sich in den ersten 12 Monaten der Therapieabbruch der Patienten durch telemonitorische Betreuung und geeignete pro-aktive Intervention um 50,9% reduzieren lässt2 (Abb. 1, 2).

Für den einzelnen Patienten wird durch das Telemonitoring eine individuellere Betreuung möglich, die wiederum zu höherer Zufriedenheit führt, was ebenfalls nachgewiesen werden konnte.3 Die verbesserte Nutzung der CPAP-Therapie reduziert das Folgerisiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, minimiert das Unfallrisiko und steigert Lebensqualität sowie Leistungsfähigkeit der betroffenen Patienten.

Abb. 1: Reduktion der PAP-Therapieabbrüche in den ersten 12 Monaten durch Telemonitoring und pro-aktive Intervention um 50,9%.

Abb. 2: Reduktion der Therapieabbrüche in den ersten 12 Monaten durch Telemonitoring bei verschiedenen Therapie-Untergruppen.

Genauere Einblicke in die Ergebnisse dieser Matched-Pair-Analyse von 3.401 Patienten pro Untersuchungsarm erlangen Sie hier.

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Quellenangaben

  • 01

    Fox et al., The Impact of Telemedicine Monitoring on PAP Adherence in OSA, Sleep, Vol. 35, No. 4, 2012.

  • 02

    Holger Woehrle, Joachim H. Ficker, Andrea Graml, Ingo Fietze, Peter Young, Helmut Teschler, Michael Arzt: Telemedicine-based proactive patient management during positive airway pressure therapy. Somnologie, 2017; 21(2): 121-127. Online hier.

  • 03

    Vortrag Dr. Hoffmann während Jahrestagung der dt. Ges. f. Pneumologie DGP 2016.