Beatmung: Innovation und Technologie

Die Mission von ResMed ist die Verbesserung der Lebensqualität Ihrer Patienten.
Natürlich wollen wir eine wirksame Therapie für sie bereitstellen - allerdings ist uns auch ihr Komfort während der Therapie wichtig. Wir setzen auf kontinuierliche Innovation und entwickeln immer kleinere, leisere und komfortablere Beatmungsgeräte, die auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Patienten eingehen.
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Technologien, die in den verschiedenen Beatmungsgeräten unseres Sortiments zum Einsatz kommen.

VSync und TiControlTM

Die VSync-Technologie von ResMed erkennt die Dynamik von Leckagen -, und gleicht schnell veränderliche und instabile Leckagen mit großer Genauigkeit aus. Sie stellt die richtigen Flusswerte zur richtigen Zeit bereit und erhält so eine gute Synchronisation zwischen Patient und Gerät aufrecht.

  • Wenn VSync eine plötzliche starke Änderung des Leckageflusses feststellt, wird das normale Zeitfenster von zehn Sekunden, in dem VSync nach Leckagen sucht, umgehend auf zwei Sekunden reduziert. Dies ermöglicht eine schnelle Neusynchronisation mit dem Patienten - je nach Größe der Leckage innerhalb von zwei bis drei Atemzügen.
  • Sobald die Neusynchronisation abgeschlossen ist, wird das Zeitfenster schnell wieder auf den normalen Wert von zehn Sekunden zurückgesetzt.
  • Ohne VSync würde das Resultat jedoch anders aussehen. Der durch eine Leckage verursachte höhere Fluss kann als Einatmen des Patienten fehlinterpretiert werden, sodass das Beatmungsgerät fälschlicherweise von EPAP auf IPAP umschaltet und die Synchronisation mit der tatsächlichen Atemanstrengung des Patienten verloren geht. Darüber hinaus kann der hohe Luftfluss auch die Fähigkeit des Beatmungsgerätes zum exspiratorischen Triggern beeinträchtigen.
  • VSync arbeitet eng mit der TiControl-Funktion zusammen, sodass auch beim Auftreten von großen Leckagen die Synchronisation erhalten bleibt.
  • TiControl ermöglicht Ihnen die Überwachung der Inspirationszeitbegrenzung Ihrer Patienten auf Grundlage des Krankheitszustands. Bei schwierigen respiratorischen Erkrankungen können Sie mit TiControl den Spontanfluss verwalten und die optimalen Werte für Ihren Patienten einstellen.
  • Mit Hilfe der Ti Min- und Max-Einstellungen sorgt TiControl dafür, dass Ihr Patient genau richtig atmet.
  • Selbst wenn der Patient während der Inspirationsphase spontan atmet, reagiert das Gerät und greift rechtzeitig ein.
  • Gemeinsam bieten VSync und TiControl eine zusätzliche Sicherung und Steuerung der Inspirationszeit des Patienten und fördern so eine zuverlässige gerätegesteuerte Synchronisation.

Clinical trial sponsored by ResMed. Report by Dr. Martin Bachmann, Head of Pneumology, Asklepios Clinics.

iVAPS: intelligente Druckunterstützung mit garantiertem alveolärem Minutenvolumen

iVAPS (intelligent Volume Assured Pressure Support) ist der einzigartige automatische Druckunterstützungsmodus mit garantiertem alveolärem Zielminutenvolumen von ResMed. Diese Technologie von ResMed ist auf LumisTM 150, Stellar 150 und Astral verfügbar.

iVAPS mit iBR (intelligente Hintergrundfrequenz)

iVAPS ist ein exklusiver Therapiemodus von ResMed, der ein gesichertes Volumen bereitstellt, überwacht, wie viel Luft in die Lunge und aus der Lunge fließt, und dann bestimmt, wie viel Druck für den nächsten Atemzug erforderlich ist.

  • Im Gegensatz zu anderen Modi mit garantiertem Volumen behält iVAPS die alveoläre Zielventilation Ihres Patienten aufrecht, selbst wenn sich seine Atemfrequenz während der Nacht ändert, insbesondere in den verschiedenen Schlafstadien.
  • Im Einklang mit den sich ändernden Anforderungen bietet iVAPS eine automatische Druckunterstützung, die sich schnell genug anpasst, um das alveoläre Atemminutenvolumen aufrechtzuerhalten, und dabei so sanft ist, dass der Schlaf nicht gestört wird.
  • Mit Hilfe des Diagnosemodus "lernt" iVAPS die spontane Atemfrequenz jedes einzelnen Patienten und nutzt diese zur Bestimmung der intelligenten Hintergrundfrequenz (iBR).
  • Bei Atempausen nutzt die iBR-Technologie die erfassten Informationen, um zu bestimmen, ob der Patient Atemunterstützung benötigt, bevor diese eingeleitet wird.
  • So werden die Patienten nicht überbeatmet und können nach Möglichkeit spontan atmen.

AutoEPAP: Adressierung der oberen Atemwege

AutoEPAP reagiert durch automatische Anpassung des Exspirationsdrucks (je nach Schwere des Ereignisses) auf Obstruktionen der oberen Atemwege.

  • Zur Adressierung von Teil- und Totalobstruktionen passt AutoEPAP den Exspirationsdruck innerhalb gesetzter

    Min- und Max-Werte automatisch an. Damit kann Obstruktionen vorgebeugt werden.
  • Wurde eine Obstruktion behandelt, sinkt der EPAP langsam wieder, wobei auf ein gesundes Gleichgewicht
    zwischen der Durchlässigkeit der oberen Atemwege und dem Patientenkomfort geachtet wird.

Triggertechnologien für mehr Komfort

Einstellbare Trigger-Sensitivität

Für eine optimale Synchronisation zwischen Patient und Beatmungsgerät können Sie die Trigger-Sensibilität anpassen.

  • ResMed weiß, dass jeder Patient anders ist, und stellt aus diesem Grund fünf Sensibilitätsstufen für inspiratorische und exspiratorische Trigger bereit, mit denen Sie die entsprechenden Werte für jeden Patienten genau anpassen können.
  • Die Trigger-Sensibilität bestimmt, wie einfach oder schwer es dem Patienten fällt, einen Atemzug auszulösen. Damit wird die Synchronisation zwischen Patient und Beatmungsgerät aufrecht erhalten und die Atemarbeit gesenkt.
  • Die empfindlicheren Sensibilitätseinstellungen ("Hoch" und " Sehr hoch") bieten sich bei Patienten mit hohem Atemwiderstand wie Kindern und Patienten mit obstruktiven Lungenerkrankungen an.
  • Niedrigere Sensibilitätseinstellungen ("Niedrig" und "Sehr niedrig") bieten sich an für Patienten, bei denen ein Auto-Triggern aufgrund von restriktiven Lungenerkrankungen oder kardiogenen Artefakten wahrscheinlich ist.
  • Die inspiratorische und exspiratorische Trigger-Sensibilität funktioniert mit der VSync-Technologie zur genauen Messung unbeabsichtigter Leckagen. Zusammen sorgen diese Technologien für eine optimale Synchronisation.

Leckagemanagement-Technologie

Die Leckage-Beatmungslösungen von ResMed bieten eine Reihe von intelligenten Technologien:

  • Technologien zum Ausgleich des Schlauchwiderstands wie der "Schlauchtest" gleichen den Widerstand im Schlauchsystem aus und sind auf unseren StellarTM- und Astral-Geräten verfügbar.
  • Indem Sie die Maske Ihres Patienten aus dem Gerätemenü auswählen, kann das Beatmungsgerät den Fluss durch die Luftauslassöffnung der Maske (absichtliche Leckage) berücksichtigen.
  • Mit der VSync-Technologie werden unbeabsichtigte Leckagen kontrolliert und ausgeglichen. Sie optimiert zusammen mit TiControl die Synchronisation.

So können Leckagen minimiert, überwacht und ausgeglichen sowie die Synchronisation zwischen Patient und Beatmungsgerät aufrechterhalten werden. Diese ist der Schlüssel zu einer wirksamen nicht-invasiven Beatmung.

Clinical trial sponsored by ResMed. Report by Dr Martin Bachmann, Head of Pneumology, Asklepios Clinics.

Schlauchtest (Astral™- und Stellar™-Serie)

Der Widerstand im Schlauchsystem hängt von den eingebauten Komponenten wie Filtern, Atemluftbefeuchtern, Schläuchen und anderen Zubehörteilen ab. Wenn kein Ausgleich des Schlauchwiderstandes erfolgt, kann es zu ungenauem Monitoring und Fehlern bei der Druckbereitstellung kommen, wodurch eine wirksame Beatmung beeinträchtigt werden könnte.

Die Leckage-Beatmungslösungen von ResMed bieten verschiedene Möglichkeiten, den Widerstand je nach Beatmungsgerät zu überwinden - sei es durch automatische Funktionen wie den Schlauchtest oder durch manuelle Auswahl der Schlauchoptionen über das Menü des Beatmungsgeräts.

  • Auf Knopfdruck wertet der Schlauchtest den Widerstand am Beatmungsgerät in weniger als einer Minute automatisch aus.
  • Sie wissen im Handumdrehen, ob das Gerät Ihres Patienten einwandfrei funktioniert.
  • Bei Problemen nutzt das Gerät diese Informationen, um den Widerstand auszugleichen und gewährleistet, dass es zu einem Therapieerfolg kommt.

Technologien zur Personalisierung der Therapie

Pathologievoreinstellungen (nur Stellar-Serie)

Die Einrichtung der Therapie Ihrer Patienten ist auf Beatmungsgeräten mit den Pathologievoreinstellungen von ResMed ganz einfach und schnell.

  • Sie können aus einer Liste mit Voreinstellungen auswählen, die nach spezifischen Krankheitsstadien und Lungenmechanik sortiert sind, darunter chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, chronisch restriktive Lungenerkrankungen, normale Lungenmechanik, obstruktive Lungenmechanik und Obesitas-Hypoventilation.
  • So richten Sie das Beatmungsgerät im Handumdrehen mit für den Krankheitszustand des Patienten optimierten Einstellungen ein. Danach können Sie die Parametereinstellungen für jeden einzelnen Patienten noch genau anpassen.
  • Die Pathologievoreinstellungen basieren auf gängigen klinischen Werten.
  • Funktionsweise: Wenn Sie beispielsweise "Obstruktive Lungenmechanik" aus den Pathologievoreinstellungen auswählen, sehen diese wie folgt aus:
     
    • IPAP 13 cm H2O
    • EPAP 5 cm H2O
    • Druckanstiegszeit: 150 ms 
    • Reduzierungszeit: 200 ms 
    • Inspiratorische Triggersensibilität: Mittel
    • Exspiratorische Trigger-Sensitivität: Hoch 
    • Ti Min: 0,3 s 
    • Ti Max: 1,0 s

IPAP, EPAP und Anstiegszeit können Sie noch genau anpassen. Danach kann die Therapie Ihres Patienten beginnen!

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