COVID-19: Informationen für Fachkreise
COVID-19: Informationen für Fachkreise
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Das Hauptaugenmerk von ResMed liegt in Zeiten der COVID-19 Pandemie darauf, die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und Therapiegeräten zur Atmungsunterstützung sowie benötigtes Zubehör für die Patienten sicherzustellen, die sie am meisten benötigen. Gegenwärtig arbeiten wir hart daran, die Nachfrage zu befriedigen und den bestmöglichen Service zu bieten. Bei der rasch gestiegenen und weiter steigenden Nachfrage weltweit und innerhalb bestimmter Märkte sowie der sich von Tag zu Tag verändernden Situation ist dies aktuell eine Herkulesaufgabe, der wir uns als ResMed Team mit allen verfügbaren Kräften stellen. Mit dieser Website wollen wir Ihnen unkompliziert Zugang zu wichtigen Informationen geben, die wir für Sie gesammelt haben und stetig aktualisieren.

Am 5.5. haben führende Fachgesellschaften für Intensivmedizin in Deutschland eine gemeinsame Erklärung zur Behandlung von COVID-19-Patienten verfasst. Diese können Sie hier lesen.

Auch für Patienten und Angehörige haben wir aktuelle Informationen zusammengestellt. Bitte klicken Sie hier.

Antworten auf Kundenfragen zum Umgang mit der Corona-Situation

  • 1. Gibt es Unterbrechungen in der Lieferkette und wie werden Lieferungen verschickt?

    Die sich rasant entwickelnde globale Situation aufgrund der Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) hat zu Besorgnis im medizintechnischen Umfeld geführt.

    Unser Hauptaugenmerk liegt auf der verlässlichen Patientenversorgung und der Aufrechterhaltung der Lieferung von Produkten. Wir möchten die Bedürfnisse von Patienten erfüllen, während wir gleichzeitig unsere Mitarbeiter und deren Umfeld schützen müssen.

    Als globales Unternehmen ist ResMed weltweit mit Regierungen und Gesundheitsbehörden im laufenden Dialog, um die Anforderungen einschätzen und in enger Abstimmung mit den Organisationen auf die Krise reagieren zu können. Wir haben Maßnahmen umgesetzt, um unsere Produktionskapazität zu erhöhen, indem wir den Zugriff auf Teilelieferanten erweitert und die Transportwege optimiert haben.

    Alle an der Versorgung von Patienten Beteiligten und damit auch wir als Hersteller von Beatmungsgeräten, sind aufgefordert, Prozesse und Regeln einzuführen, die die Verfügbarkeit von Geräten sicherstellen. Damit die Patienten, die sie am nötigsten brauchen, umfassend und zuverlässig versorgt werden können.

    Um eine adäquate Lieferung unserer Produkte und damit die stetige Versorgung von Patienten in Europa sicherzustellen, werden wir bis auf Weiteres alle Bestellungen prüfen und behalten uns vor, die Auslieferung der angeforderten Mengen anzupassen.

    Wir werden Sie über etwaige Teillieferungen Ihrer Bestellungen zeitnah informieren. Besondere Anfragen werden wir berücksichtigen, sodass Patienten angemessen versorgt werden können.

     Für weitere Fragen oder detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei ResMed.

  • 2. Priorisiert ResMed bestimmte Bestellungen?

    Wir arbeiten an der Überprüfung und Priorisierung der Bestellungen. Deswegen müssen wir auch die Möglichkeit von Teil- oder Folgelieferungen für Bestellungen erwägen, um die Lieferkontinuität für so viele Kunden wie möglich zu gewährleisten. Unser Hauptziel besteht darin, die Kontinuität der Versorgung der Patienten an allen Orten zu maximieren.

  • 3. Müssen Kunden ResMed informieren, wenn sie zusätzliche Bestellungen planen, die weit über der üblichen Bestellmenge liegen?

    Um die bestmögliche Versorgung mit unseren Produkten zu ermöglichen, ist es für die Steuerung unserer Produktionskapazitäten entscheidend, dass wir rechtzeitig über den Bedarf größerer Mengen für die nächsten Wochen informiert werden.

    Unser Ziel ist es, die Versorgung länderübergreifend aufrecht zu erhalten. Deswegen werden wir alle Aufträge überprüfen und priorisieren. Damit das gelingt, kann es gegebenenfalls nötig sein, dass wir gewünschte Bestellmengen nur teilweise erfüllen können.

    In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei ResMed, damit dieser Ihre Anfragen weiterleiten kann.

  • 4. Wann werde ich Informationen bekommen, bis wann ResMed meine Bestellungen versenden kann?

    Aktuell werden alle Bestellungen von Beatmungsgeräten überprüft, damit wir sie überall in Europa verteilen können. Als Folge haben wir ein turnusmäßiges Verfahren zur Verteilung eingeführt. Das bedeutet, dass Ihre Bestellung über einen gewissen Zeitraum in mehrere Lieferungen aufgeteilt werden könnte. Um ein faires Verfahren zu gewährleisten, werden Liefermengen möglichst spät im Prozess zugeteilt und am selben oder am nächsten Tag versendet.

    Um einen effizienten Prozess zu gewährleisten, können wir Ihnen vorab keine Lieferbenachrichtigung senden. Alle Bestellungen werden jedoch in unserem System gespeichert und durchgeführt, sobald wir wieder einen ausreichenden Warenbestand haben. Wir tun was wir können, um jeden Tag so viele Bestellungen wir möglich zu versenden.

  • 5. Werde ich über Lieferrückstände benachrichtigt?

    Kunden, die aktuell Auftragsbestätigungen bekommen

    Aktuell werden alle Bestellungen von Beatmungsgeräten und Zubehör überprüft, damit wir sie überall in Europa verteilen können. Damit wir das beibehalten können, werden alle Beatmungsgeräte auf Ihrer Auftragsbestätigung als Rückstand angezeigt. Um ein faires Verfahren zu gewährleisten, werden Liefermengen möglichst spät im Prozess zugeteilt und am selben oder am nächsten Tag versendet.

     Um einen effizienten Prozess zu gewährleisten, können wir Ihnen vorab keine Lieferbenachrichtigung senden. Wenn Sie jedoch eine Teillieferung erhalten haben und die Zahl der noch offenen Positionen des Auftrags bestätigt habenmöchten, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice. Alle offenen oder teilweise offenen Bestellungen werden in unserem System gespeichert und während des nächsten Zuteilungsverfahrens überprüft.

    Bei allen Produkten, die nicht in den Beatmungsbereich fallen, werden Lieferrückstände wie üblich auf der Auftragsbestätigung angezeigt. Sobald die Lagerbestände wieder vorhanden sind, kommt ResMed allen Lieferrückständen nach. Unser europäisches Warenlager arbeitet sehr hart, damit täglich Lieferungen durchgeführt werden können. Wir sind uns bewusst, dass es für einige Länder wegen Staus an den Grenzen zu Lieferverzögerungen kommt. Wir versichern Ihnen aber, dass wir unermüdlich daran arbeiten, den Warenfluss aufrechtzuerhalten.

    Alle Bestellungen werden in unserem System gespeichert und so schnell wie möglich bearbeitet.

  • 6. Wo werden die Beatmungsgeräte von ResMed hergestellt?

    Alle Beatmungsgeräte von ResMed werden in Sydney und Singapore hergestellt und montiert.

  • 7. Kann ich meine Narval-Unterkieferprotrusionsschiene noch bestellen?

    Sie alle sind sich der Auswirkungen der Covid-19 Epidemie auf die europäischen Handelsbeziehungen bewusst. Am Dienstag, 16.03.2020, hat die französische Regierung einen teilweisen Shutdown für fünfzehn Tage beschlossen.

    Damit wir uns am gemeinsamen Kampf gegen die Covid-19 Epidemie beteiligen können und in Übereinstimmung mit den von der Regierung beschlossenen zwingenden Maßnahmen, wurde die Produktionsstätte der Narval-Unterkieferprotrusionsschienen (mit Sitz in St. Priest – FRANKREICH) ab Freitagabend, 20.03.2020, bis auf weiteres geschlossen.

    Wenn Sie uns vor diesem Datum physische Abdrücke geschickt haben, werden diese gegossen, damit diese fertig gestellt werden können, sobald die Aktivitäten wiederaufgenommen werden.

    Wir versichern Ihnen, dass Bestellungen, die vor diesem Datum nicht versendet werden konnten, vorrangig verschickt werden, sobald das Werk wieder öffnet.

    Trotz dieses temporären Produktionsstopps arbeiten wir hart, um Sie während dieser angespannten Zeit zu unterstützen. Das beinhaltet, dass alle Mitarbeiter von ResMed wenn möglich im Home Office arbeiten dürfen.

    Sollten Sie wegen dieser temporären Schließung von einem Lieferrückstand betroffen sein, werden wir Sie in den nächsten Tagen mit weiteren Informationen kontaktieren.

  • 8. Wo bekomme ich Zugang zu Gebrauchsanweisungen?

    Detaillierte Gebrauchsanweisungen sind auf den Produkt- und Support-Seiten unserer Unternehmenswebsite verfügbar (ResMed.com). Dort finden Sie eine Reihe offizieller Gebrauchsanweisungen für ResMed-Produkte einschließlich der Konfiguration für unsere Beatmungsgeräte. Klinische Gebrauchsanweisungen erhalten Sie auf Anfrage.

    Fachhändler können sich für den Zugang zum Fachhandels-Portal registrieren. Dort sind alle Produktinformationen verfügbar.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer kostenlosen Lernplattform ResMed Academy Online. Über diese Plattform haben Sie Zugriff auf eine umfangreiche Datenbank von Schulungen, Lernaktivitäten und Fachwissen, das dazu beitragen soll, Behandlungserfolge der Patienten zu verbessern.

    Sie können sich kostenfrei bei der ResMed Academy Online anmelden, falls Sie noch kein Konto haben sollten; der Anmeldevorgang ist einfach und dauert nur ein paar Minuten.

     Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei ResMed.

  • 9. Wo finde ich aktuelle Informationen von ResMed zu COVID-19?

    Wir sind uns bewusst, dass viele von Ihnen angesichts der Corona-Pandemie Bedenken haben, was Bestellungen, Lieferungen und Versand angeht. Deswegen werden wir unsere Kunden weltweit regelmäßig mit aktualisierten Informationen hierzu versorgen. Damit unsere Kommunikationen Sie so schnell wie möglich erreichen, haben wir eine spezielle COVID-FAQ Seite eingerichtet, die aktualisiert wird, sobald wir neue Informationen bekommen.

    Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren ResMed Ansprechpartner.

Wichtige Presseveröffentlichungen, Leitlinien und Handlungsempfehlungen

Gemeinsame Erklärung der führenden Fachgesellschaften für Intensivmedizin zur Behandlung von COVID-19-Patienten vom 5.5.20

  • Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA), die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Gesellschaft für internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) haben eine gemeinsame Erklärung zur Behandlung von COVID-19-Patienten verfasst.
    Lesen Sie hier.

 

Positionspapiere von SPECTARIS

Pressemitteilungen von SPECTARIS

 

DIGAB E.V. / SPECTARIS 

 

GKV-Spitzenverband

 

Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV)

  • Stellungnahme IGHV: Coronavirus SARS-CoV-2 | Kliniken entlasten durch sichere ambulante Versorgung mit Hilfsmitteln Download PDF

 

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (AWMF)

Robert-Koch-Institut

 

Bundesgesundheitsministerium / Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Pressekommentar von Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed

  • Die vergessenen Helfer: Außerklinische Intensivpflege, Hersteller von Beatmungstechnik und Homecare-Anbieter wurden in Notstandsplänen bislang nicht berücksichtigt

    Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed, kommentiert die kritische Lage der außerklinisch beatmeten Patienten durch die Nichteinbeziehung der Homecare-Anbieter in Krisenplanung.

    München, 24.03.2020 – Außerklinisch beatmete Patientinnen und Patienten zählen zu der SARS-CoV-2 Risikogruppe mit besonderer Gefährdung. Während in Deutschland aktuell Sanitätshäuser oder Apotheken beispielsweise als systemrelevant ihren Betrieb aufrechterhalten müssen, wird die für tausende von Patienten essenzielle Stellung der außerklinischen Intensivversorgung, der Beatmungstechnik und des Bereichs Homecare in der Notstandsplanung rund um die COVID-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Eine Tatsache, die für Tausende von Patienten lebensgefährlich ist.

    450.000 Patienten mit Atemwegserkrankungen in Heimtherapie akut bedroht

    Wie auch der Verband für Medizintechnik Spectaris jüngst feststellte, sind insgesamt etwa 450.000 Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen – davon ca. 85.000, die auf permanente Beatmung angewiesen sind – durch den Coronavirus COVID-19 im Moment besonders gefährdet. Die Patienten gehören zu verschiedensten Altersgruppen, vom Kleinkind zu älteren Patienten. In der Zeit vor Corona wurden sie gut und sicher außerklinisch versorgt. Diese lebenserhaltende Versorgung inklusive der damit verbundenen Pflege und der zugehörigen Hilfsmittelausstattung wird außerhalb des regulären Klinikbetriebs von Fachanbietern, sogenannten Homecare Providern, in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal gewährleistet. Sie entlasten und unterstützen in der ambulanten Pflege damit das Gesundheitssystem erheblich. Zudem bieten sie durch die selbstständig mit den Pflegefachleuten vorgenommene Abstimmung eine größtmögliche Versorgungssicherheit für Patienten in der jeweils häuslichen Umgebung.

    Ohne entsprechende Einbindung in Notfallplanung steht häusliche Versorgung vor dem Aus

    Aktuell stehen diese Homecare Provider vor der erheblichen Herausforderung, nicht in die Notfallplanung der Behörden mit einbezogen worden zu sein. Dadurch entsteht bei vielen ein Versorgungsengpass mit Schutzanzügen und –masken und es brechen Personalressourcen weg, da nicht in allen Bundesländern auf die Kindernotbetreuung zurückgegriffen werden kann.

    Die Folge ist eine Unterversorgung der ohnehin lebensbedrohlich erkrankten Menschen und deren Einlieferung in die aktuell bereits extrem belasteten Kliniken. Der Kampf um Intensivbetten wird damit unnötig verschärft. Bei entsprechend sichergestellter Versorgung durch die Homecare-Anbieter wäre diese zusätzliche Belastung der Kliniken in vielen Fällen vermeidbar. Deshalb sind die Homecare Provider in der außerklinischen Intensivpflege mit allen Mitteln zu unterstützen. Ihnen muss zum Wohle der betroffenen Patientengruppen die gleiche Relevanz zugesprochen werden wie anderen kritischen Teilnehmern der medizinischen Versorgungskette.

    Über ResMed

    ResMed (NYSE: RMD, ASX: RMD) ist Vorreiter in der Entwicklung innovativer Lösungen für die Schlaf- und Beatmungstherapie, um Patienten ein gesünderes Leben zu ermöglichen und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Unsere telemedizinischen Therapiegeräte verändern die Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Unsere umfassenden außerklinischen Softwareplattformen unterstützen Fachpersonal und Pflegekräfte dabei, Patienten in ihrer häuslichen Umgebung oder einer Pflegeeinrichtung zu versorgen. Mithilfe einer besseren Gesundheitsversorgung steigern wir die Lebensqualität, reduzieren die Auswirkungen chronischer Krankheiten und senken die Gesundheitsausgaben in über 140 Ländern.

    Weitere Informationen unter: www.resmed.com

     

Kontakt

Für Patienten von ResMed Healthcare
Tel. 0800 2777000 (Mo-Fr 8-18 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: reception@resmed.de

Hinweis für Patienten: Wenn Sie ein ResMed Produkt verwenden, aber über einen anderen Homecare-Provider versorgt werden, kontaktieren Sie diesen bitte direkt.

Ansprechpartner zu Beatmung und Sauerstofftherapie
ResMed Medizintechnik GmbH
Tel. 0800 6331000 (Mo-Fr 8-17 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: beatmung@resmed.de

Ansprechpartner für den medizinischen Fachhandel
ResMed Deutschland GmbH
Tel. 0421 48993-0
E-Mail: info@resmed-deutschland.de

Pressekontakt
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Tel. 089 3888 920 16
E-Mail: ResMedGER@allisonpr.com