Warum muss OHS behandelt werden? | ResMed
Warum muss OHS behandelt werden?

Warum muss OHS behandelt werden?

Unbehandelt führt OHS häufig zu Rechtsherzinsuffizienz,1 Lungenhochdruck1 sowie Polyglobulie2 und hat einen beachtlichen Einfluss auf die Morbidität und die Gefahr vorzeitiger Mortalität.1 Daher muss OHS bei Ihren Patienten diagnostiziert und behandelt werden.

Zu den Indikationen für OHS gehören:

  • Adipositas mit Tagesmüdigkeit und Kopfschmerzen, selbst nach der Behandlung der OSA mit CPAP-Therapie (kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck). Eventuell weisen die Patienten sogar einen niedrigen Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) auf.
  • Dauerhaft niedrige Sauerstoffkonzentration (unter 90 %)
  • Anstrengungsdyspnoe, da Patienten, die nur an OSA leiden, in der Regel keine Anstrengungsdyspnoe entwickeln.

Das Nichtvorhandensein einer alternativen Ursache für die Hypoventilation ist ein wichtiges Kriterium für die Diagnose von OHS.

Quellenangaben

  1. Piper JP, Grunstein RR. Obesity hypoventilation syndrome. (2011) Am J Respir Crit Care Med 183:292-298
  2. Parameswaran, K, Todd, DC, Soth, M . Altered respiratory physiology in obesity. Can Respir J. 2006 13(4): 203-210