Formen von schlafbezogenen Atmungsstörungen

Es gibt drei Formen von schlafbezogenen Atmungsstörungen: Obstruktive Schlafapnoe (OSA), Zentrale Schlafapnoe (ZSA) und gemischte oder komplexe Schlafapnoe. Jede Form hat eigene charakteristische Merkmale, die diagnostiziert werden können.

Obstruktive Schlafapnoe (OSA)

Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die häufigste Form von schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und tritt bei mehr als drei von zehn Männern und nahezu einer von fünf Frauen auf1. Bei an OSA leidenden Patienten kommt es im Schlaf oft zum partiellen oder vollständigen Verschluss der oberen Atemwege.

Zentrale Schlafapnoe (ZSA)

Zentrale Schlafapnoe (ZSA) ist weniger häufig als OSA2. Im Gegensatz zu OSA-Patienten, bei denen es zum partiellen oder vollständigen Verschluss der oberen Atemwege kommt, leiden Patienten mit zentraler Schlafapnoe (ZSA) unter einer Störung des zentralen Nervensystems. Das bedeutet, dass entweder das Atemzentrum im Gehirn kein Signal zur Atmung sendet oder das Signal zur Einatmung nicht an den Rest des Körpers weitergegeben wird.

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Gemischte Schlafapnoe

Gemischte Schlafapnoe ist eine Kombination aus obstruktiver Schlafapnoe (OSA) und zentraler Schlafapnoe (ZSA). Während die gemischte Schlafapnoe häufiger als ZSA auftritt, ist sie dennoch seltener als OSA3.

Quellenangaben

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