SBAS und Bluthochdruck

Bei Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) besteht unabhängig von allen relevanten Risikofaktoren ein erhöhtes Risiko von Bluthochdruck.1-5 Dieses Risiko ist mit der Schwere der SBAS verbunden: Je schwerer die SBAS, desto größer das Risiko von Bluthochdruck.

Während eines gesunden Schlafes sinkt in der Regel der Blutdruck, während bei SBAS-Patienten meist Folgendes auftritt:

  • erhöhter Blutdruck im Schlaf
  • verlängerte Belastung von Herz und Kreislauf, wodurch auch Bluthochdruck tagsüber verursacht werden kann.

SBAS tritt bei über 30% aller Patienten mit Bluthochdruck auf 6 und bei rund 80% aller Patienten mit medikamentenresistentem Bluthochdruck.7 Für diese Patientengruppe kann die Positivdruck-Atemwegstherapie besonders vorteilhaft sein.8

Quellenangaben

  • 01

    Peppard PE et al. N Engl J Med. 2000

  • 02

    Lavie P et al. BMJ. 2000

  • 03

    Nieto FJ, Young TB et al. JAMA. 2000

  • 04

    Bixler EO, Vgontzas AN at al. Arch Intern Med. 2000

  • 05

    Marin JM et al. JAMA. 2012

  • 06

    Sjostrom C, Lindberg E et al. Thorax. 2002

  • 07

    Logan AG, Perlikowski SM et al. J Hypertens. 2001

  • 08

    Montesi et al. Journal of Clinical Sleep Medicine. 2012

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