ASV bietet signifikante klinische Vorteile*

Im Vergleich zu anderen Formen der PAP-Therapie bietet ASV signifikante Vorteile bei der Behandlung zentraler SBAS* – dazu gehören die Verbesserung des Apnoe/Hypopnoe-Index (AHI), die Reduktion respiratorischer Ereignisse sowie die Linderung von Tagesschläfrigkeit. Das haben zahlreiche klinische Studien mit unterschiedlichen Patiententypen gezeigt.

ASV ist eine bessere Therapieoption für Patienten mit komplexer Schlafapnoe als CPAP

In einer Intention-to-treat-Analyse wurde nach 90 Tagen Therapie bei 89,7 % der mit ASV behandelten Patienten ein Behandlungserfolg erzielt (Apnoe/Hypopnoe-Index [AHI] < 10) im Vergleich zu 64,5 % bei den mit CPAP therapierten Teilnehmern.1

[N =66, prospektive randomisierte Studie]

 

ASV verringert die residuelle Schläfrigkeit nach APAP-Therapie bei Patienten mit gemischter Schlafapnoe

Nach 30 Tagen APAP-Behandlung wurde bei vergleichbarem mittlerem Druck mit ASV eine weitere Verringerung des AHI um 12,9%, des Index der zentralen Schlafapnoen (zAI) um 48,5%, des Mikroarousal-Index (MAI) um 26,1% und des ESS-Werts um 37,9% (im Vergleich zur Basislinie) erzielt.2

[N = 42, sequentielle Studie].

 

ASV ist besser geeignet als Bi-Level ST, um respiratorische Ereignisse bei opioidinduzierter ZSA zu reduzieren

Bei opioidinduzierter ZSA verringerte die ASV-Therapie den AHI um 84,7%, den Index der zentralen Apnoen (zAI) um 95,7%, den Apnoeindex (AI) um 96,4% und den Index der respiratorischen Arousals (RAI) um 77,1% im Vergleich zu Bi-Level ST. Die respiratorischen Parameter wurden bei 83,3% der ASVAuto-Patienten normalisiert, dagegen bei nur 33,3% der mit Bi-Level ST behandelten Patienten.3

[N = 18, prospektive, randomisierte Crossover-Polysomnographiestudie]

 

ASV verbessert AHI und ESS bei Patienten nach ischämischem Schlaganfall

Die ASV-Therapie verbesserte die Ergebnisse für Patienten mit ZSA nach ischämischem Schlaganfall: Der AHI sank um 81,8 %, der ESS-Wert um 35,6 %.4

[N = 15, retrospektive Single-Center-Analyse]

 

ASV verbessert die Herzleistung und Prognose bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion*

Prospektive randomisierte Herzinsuffizienz-Beobachtungsstudien (die bereits vorliegen und demnächst veröffentlicht werden) legen nahe, dass die ASV-Therapie für HI-Patienten mit erhaltener Auswurffraktion sowie für Patienten, die unter einer ZSA mit koexistierender obstruktiver Schlafapnoe (OSA) leiden, eventuell vorteilhaft ist.5,6 Es gibt derzeit keine Hinweise, dass die ASV-Therapie für diese Patienten ein Risiko darstellen könnte.


Hilfreiche Tipps

Dokumente

Quellenangaben

* Hinweis: ASV-Therapie ist kontraindiziert bei Patienten mit chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz (New York Heart Association 2 – 4) mit reduzierter linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF _ 45 %) und mäßiger bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe. Die Behandlung mit positivem Atemwegsdruck kann bei einigen Patienten mit den folgenden vorbestehenden Erkrankungen kontraindiziert sein: schwere bullöse Lungenerkrankung, Pneumothorax oder Pneumomediastinum, pathologisch niedriger Blut druck (insbesondere in Verbindung mit intravaskulärer Volumendepletion), Dehydrierung, Liquorleck, kürzliche Schädeloperation oder Verletzungen.

  • 01

    Morgenthaler et al. The Complex Sleep Apnea Resolution Study, Sleep, Vol. 37, No. 5, 2014.

  • 02

    Su et al. Adaptive pressure support servoventilation: a novel treatment for residual sleepiness associated with central sleep apnea events, Sleep Breath, 2011;15:695-699.

  • 03

    Cao et al. A Novel Adaptive Servoventilation (ASVAuto) for the Treatment of Central Sleep Apnea Associated with Chronic Use of Opioids, Journal of Clinical Sleep Medicine, Vol. 10, No. 8, 2014.

  • 04

    Brill et al. Adaptive servo-ventilation as treatment of persistent central sleep apnea in post-acute ischemic stroke patients, Sleep Medicine 15, 2014;1309-1313.

  • 05

    Bitter T et al. Eur Respir J 2010; 36: 385–392

  • 06

    Yoshihisa et al. European Journal of Heart Failure doi:10.1093/eurjhf/hfs197