Über Zentrale Schlafapnoe (ZSA)

Zentrale Schlafapnoe (ZSA) ist eine Form von schlafbezogener Atmungsstörung. Im Gegensatz zu Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA), bei denen die Atmung eingeschränkt ist, weil die oberen Atemwege ganz oder teilweise blockiert sind, haben Patienten mit ZSA einen mangelnden Atemantrieb. Das bedeutet, dass entweder das Atmungszentrum im Gehirn die Atmung nicht auslöst oder dass das Signal zum Einatmen nicht richtig an den Rest des Körpers weitergeleitet wird.

Die Behandlung von ZSA-Patienten kann eine echte Herausforderung sein. Diese Patienten zeigen oft weniger oder andere Symptome als OSA-Patienten. Die adaptive Servoventilation (ASV)* mit AirCurveTM 10 CS PaceWaveTM bietet eine geeignete Therapieoption für die Behandlung der meisten dieser komplizierteren Patienten.

1,5 % der OSA-Patienten leiden unter komplexer Schlafapnoe (CompSA).1

Bis zu 45% der Patienten, die wegen chronischer Schmerzen mit Opioiden behandelt werden, leiden unter ZSA oder komplexer Schlafapnoe (CompSA).2

5-12% der Patienten mit ischämischem und hämorrhagischem Schlaganfall und transitorischen ischämischen Attacken (TIA) leiden unter primär zentralen Apnoen.3

Weitere Informationen

Symptome

Zu den möglichen Symptomen der ZSA gehören exzessive Tagesschläfrigkeit, mangelnde Konzentration, morgendliche Kopfschmerzen, Niedergeschlagenheit, Gewichtszunahme…

Behandlung von ZSA

Im Vergleich zu anderen Formen der PAP-Therapie bietet ASV signifikante Vorteile bei der Behandlung zentraler Schlafapnoe.

SERVE-HF Studie

Die SERVE-HF Studie spielt auf ihrem Gebiet inzwischen eine Schlüsselrolle. Sie leistet einen signifikanten Beitrag für die klinische Praxis der ASV.

Weitere Studien zu ASV

ResMed hält an der ASV-Therapie fest und engagiert sich auch weiterhin sowohl für herkömmliche wie auch innovative Formen der Forschung.


Hilfreiche Tipps

Dokumente

Quellenangaben

* Hinweis: ASV-Therapie ist kontraindiziert bei Patienten mit chronischer symptomatischer Herzinsuffizienz (New York Heart Association 2 – 4) mit reduzierter linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF _ 45 %) und mäßiger bis schwerer prädominant zentraler Schlafapnoe. Die Behandlung mit positivem Atemwegsdruck kann bei einigen Patienten mit den folgenden vorbestehenden Erkrankungen kontraindiziert sein: schwere bullöse Lungenerkrankung, Pneumothorax oder Pneumomediastinum, pathologisch niedriger Blut druck (insbesondere in Verbindung mit intravaskulärer Volumendepletion), Dehydrierung, Liquorleck, kürzliche Schädeloperation oder Verletzungen.

  • 01

    Javaheri S., Smith J., Chung E., The Prevalence and Natural History of Complex Sleep Apnea, Journal of Clinical Sleep Medicine, Vol.5, No. 3, 2009.

  • 02

    Mogri M et al. Hypoxemia in patients on chronic opiate therapy with and without sleep apnea. Sleep Breath, 2009;13:49-57.

  • 03

    Karin G. Johnson and Douglas C. Johnson. Frequency of Sleep Apnea in Stroke and TIA Patients: A Meta-analysis. J Clin Sleep Med, 2010;6(2):131-137.