Was Zahnärzte über Schnarchen wissen sollten

 

Schnarchen ist ein verbreitetes Problem: Im Rahmen einer 2007 in Frankreich durchgeführten epidemiologischen Studie, an der 850 Personen zwischen 22 und 66 Jahren teilnahmen, lag die Prävalenzrate für regelmäßiges Schnarchen bei 34,61%.1 Auch Frauen sind vom Schnarchen betroffen, wenngleich in einem geringeren Umfang als Männer. 

Das Schnarchen kann sich sehr störend auf das Leben Ihrer Patienten auswirken. Häufig sind es nicht sie selbst, die feststellen, dass sie ein Problem haben, sonder vielmehr ihr Partner, mit dem sie das Bett teilen und der sich beklagt. So gaben in einer weiteren Studie 95% der von Schnarchen Betroffenen an, dass ihr Schnarchen ihren Partner störe.2 Natürlich wirkt sich dies auch verheerend auf ihren Schlaf aus: So sind sie tagsüber müde, lustlos und schlecht gelaunt.

 

Nicht alle Schnarchenden leiden an OSA, aber alle OSA-Patienten schnarchen

Schnarchen ist auch das Hauptsymptom einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA), welche die häufigste Form von schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) ist. Zwischen Schnarchen und Schlafapnoe besteht ein wichtiger Zusammenhang: 3 von 10 Männern und fast 2 von 10 Frauen, die regelmäßig schnarchen, leiden zu einem gewissen Grad an obstruktiver Schlafapnoe.4

Klinische Studien belegen, dass Patienten mit unbehandelter Schlafapnoe größeren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind: 

Denken Sie als Zahnarzt daran, beim Anlegen einer neuen Patientenakte oder im Rahmen einer Routinekontrolle proaktiv einige Fragen über mögliches Schnarchen und das Schlafverhalten zu stellen. Mit der entsprechenden Diagnose kann Ihr Patient für eine zahnärztliche Schlaftherapielösung wie die Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS) Narval CC™ von ResMed in Frage kommen. 

 

Quellenangaben

  • 01

    Teculescu D, Benamghar L, Hannhart B, Montaut-Verient B, Michaely JP. Rev Mal Respir. 2007 Mar;24(3 Pt 1):281-7. Französisch.

  • 02

    A + A Healthcare-Studie, die im Jahr 2011 an 95 Patienten durchgeführt wurde, welche Narval CC (bzw. Equinox in Frankreich) trugen.

  • 03

    Peepard T. Prospective study of the association between sleep-disordered breathing and hypertension. N Engl J Med 342 (2000), pp. 1378-1384.

  • 04

    Young T et al. The occurrence of sleep-disordered breathing among middle-aged adults. N Engl J Med 1993; 328(17):1230–5.

  • 05

    Marin JM, Carrizo SJ, Vicente E, Agusti AG. Long-term cardiovascular outcomes in men with obstructive sleep apnoea-hypopnoea with or without treatment with continuous positive airway pressure : an observational study. Lancet 2005 ; 365 : 1046-53.

  • 06

    Peker Y, Carlson J, Hedner J. Increased incidence of coronary artery disease in sleep apnoea: a long-term follow-up. Eur Respir J. 2006 Sep;28(3):596-602.

  • 07

    Ellen et al. Systematic review of motor vehicle crash risk in persons with sleep apnea. J Clin Sleep Med. 2006 Apr 15;2(2):193-200.

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