Auswahl der richtigen Maske für Sie

Wie finde ich die Maske, die am besten für mich geeignet ist?

Da sich die Gesichter von Menschen unterscheiden, gibt es auch die Masken in verschiedenen Formen und Größen.

Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Masken:

  • Nasenmaske (bedeckt die Nase)
  • Nasenpolstermaske (sitzt an den Nasenlöchern)
  • Full Face Maske (bedeckt Nase und Mund)

Korrekter Maskensitz

Durch einen guten Maskensitz soll eine sichere Abdichtung erzielt werden (sodass keine Luft austritt), ohne dabei Ihren Komfort zu beeinträchtigen.

Wenn Luft aus Ihrer Maske (Maskenleckage) oder Ihrem Mund (Mundleckage) austritt, wird Ihre Therapie dadurch beeinträchtigt.

Am besten lässt sich eine gute Abdichtung erzielen, wenn Sie die Maske anlegen, bevor Sie das Schlauchsystem anschließen oder Ihr Atemtherapiegerät einschalten. Wenn Sie die Maske mit eingeschaltetem Luftdruck anlegen, kann dabei das Maskenkissen oder Polster gefaltet oder verdreht werden, wodurch es zu Leckagen kommen kann."

Falten im Maskenkissen oder Polster sind oft sehr klein und schwer zu erkennen, sodass Patienten meist dazu neigen, als Reaktion darauf die Maske fester zu ziehen, um eine gute Abdichtung zu erzielen. Dies kann allerdings den Komfort stark beeinträchtigen. Übermäßiges Festziehen der Maske kann außerdem zu Leckagen führen und sollte daher vermieden werden.

Schalten Sie den Luftfluss ein, sobald die Maske richtig auf Ihrem Gesicht aufliegt. Möglicherweise müssen Sie nach dem Einschalten des Atemtherapiegerätes einige kleine Anpassungen vornehmen, um eine fortwährend gute Abdichtung sicherzustellen.

Es ist ganz normal, dass das Anlegen der Maske am Anfang etwas länger dauert. Schauen Sie in den Spiegel oder bitten Sie jemanden zu überprüfen, ob das Maskenkissen oder die Polster richtig sitzen.

Bei vielen Patienten sind Probleme mit Masken auf die falsche Anpassung zurückzuführen. Bei jedem Maskentyp muss die Anpassung in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen werden, weshalb am besten die Schritte in der Gebrauchsanweisung oder in den Videos befolgt werden sollten.

Je mehr Sie sich an Ihre Maske gewöhnen, desto besser. Üben Sie tagsüber das An- und Ablegen und das Trennen vom Schlauchsystem, damit Sie nachts im Dunkeln oder im Halbschlaf mit diesen Vorgängen vertraut sind.

Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie gleich beim ersten Mal Ihre Maske perfekt anlegen können. Es wird eine Weile dauern, bis Sie den Ablauf beherrschen und mit der Zeit werden Sie die für Sie beste Methode für die Anpassung der Maske finden.

Denken Sie daran: Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Anpassung Ihrer Maske haben, ist Ihr Leistungserbringer gern bereit, Ihnen bei der Behebung etwaiger Probleme behilflich zu sein.

Wenden Sie sich auch an den Leistungserbringer, wenn Sie Schwierigkeiten haben, eine gute Abdichtung zu erzielen. Möglicherweise verwenden Sie den falschen Maskentyp oder benötigen eine andere Maskengröße.

Weitere Informationen zum Anpassen Ihrer Maske finden Sie auf unserer Support-Seite unter Korrekter Maskensitz.

Ermittlung der richtigen Maskengröße

Ihre Maske sollte gut sitzen, nicht zu fest und nicht zu locker.

Bei Verwendung der falschen Maskengröße ist es schwierig, eine gute Abdichtung und einen bequemen Sitz zu erzielen.

Wenn Sie Probleme mit Ihrer Maske haben, stellen Sie anhand der Gebrauchsanweisung sicher, dass Sie sie richtig angepasst haben. Überprüfen Sie sie auch auf Falten.

Viele Menschen können mehrere Maskengrößen tragen. Wenn die Maskenleckagen also bestehen bleiben (bei Nasenmasken und Full Face Masken insbesondere am Nasenrücken), sollten Sie vielleicht eine andere Maskengröße versuchen.

Gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass Sie als Mann eine große Maske und als Frau eine kleine Maske benötigen. Ihre Maskengröße ist von einigen wichtigen Maßen Ihrer Gesichtskonturen abhängig.

So stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Maskengröße verwenden:

Gibt Ihre Maske merkwürdige Geräusche ab?

Wenn Ihre Maske stoßartige Geräusche von sich gibt, ist wahrscheinlich eine Leckage vorhanden. Auch bei einer Maske mit dem besten Sitz kann es noch zu geringfügigen Leckagen kommen, aber generell sollte es außer an der Ausatemöffnung nur minimale Leckagen geben. Kleine Leckagen können meist durch kleine Veränderungen der Anpassungstechnik behoben werden. Prüfen Sie, ob Sie Ihre Maske richtig anpassen.

Hinterlässt Ihre Maske Druckstellen auf dem Gesicht?

Wenn Sie häufig mit roten Flecken oder Druckstellen auf der Haut aufwachen, die auf das Tragen Ihrer Maske während der Nacht zurückzuführen sind, versuchen Sie, Ihre Maske so anzupassen, dass Sie mit weniger Druck auf dem Gesicht eine gute Abdichtung erzielen.

Falls dadurch keine Verbesserung erzielt wird, können vielleicht die folgenden Tipps helfen:

Weitere Tipps zu Problemen mit Druckstellen im Gesicht finden Sie in den Hinweisen zur Fehlerbehebung in der Gebrauchsanweisung. Wenn Sie alles versucht haben und Ihre Maske weiterhin rote Druckstellen im Gesicht hinterlässt, wenden Sie sich an Ihren Leistungserbringer.

Verschleiß Ihrer Maske

Die Reinigung Ihrer Maske gemäß den Anweisungen in der Gebrauchsanweisung ist wichtig, um Ihr Equipment mit optimaler Leistung nutzen und damit eine optimale Therapie für sich selbst sicherstellen zu können.

Einige Menschen neigen dazu, bei ihren alten Produkten zu bleiben, anstatt neues Equipment auszuprobieren.

Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, versäumen Sie dadurch möglicherweise wichtige Verbesserungen und Lösungen für Probleme oder Herausforderungen, die Ihre Therapie an Sie stellt. Wir von ResMed sind stets bemüht, unsere Produkte fortwährend zu verbessern und mit Leistungsmerkmalen und Funktionen zu versehen, die Ihre Therapie noch besser und komfortabler machen.

Finden Sie heraus, wie Sie Ihre Maske reinigen und auswechseln.

Beheben von "Zug am Schlauch"

Unter "Zug am Schlauch" versteht man das Ziehen des Schlauches an Ihrer Maske, wodurch die Abdichtung beeinträchtigt wird und Leckagen entstehen.

Wenn Sie sich dessen nicht bewusst sind, ziehen Sie die Maske möglicherweise aus den falschen Gründen immer fester, wodurch die Leckagen noch verschlimmert werden.

Viele Masken sind so konzipiert, dass ein gewisser Grad an Zug am Schlauch akzeptabel ist. Ziehen Sie bei eingeschaltetem Gerät vorsichtig am Schlauch, um ein Gefühl für den Zug am Schlauch zu bekommen.

Rollen Sie sich im Bett ein wenig von Seite zu Seite, um zu sehen, ob Ihnen der Schlauch ausreichend Bewegungsfreiheit bietet und wie lang der Schlauch eigentlich für Sie sein muss. Für die meisten Masken sind bei Bedarf längere Schläuche erhältlich.

Mehr zum Therapiebeginn

Es ist wichtig, die Therapie fortzusetzen, auch wenn die Eingewöhnung zunächst schwierig ist. ...