COVID-19: Informationen für Patienten
COVID-19: Informationen für Patienten
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Informationen für Patienten, Angehörige und anderweitig Betroffene

Das Hauptaugenmerk von ResMed liegt in Zeiten der COVID-19 Pandemie darauf, die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten und Therapiegeräten zur Atmungsunterstützung sowie benötigtes Zubehör für die Patienten sicherzustellen, die sie am meisten benötigen. 

Auch für medizinisches Fachpersonal und Homecare-Anbieter haben wir aktuelle Informationen zusammengestellt. Bitte klicken Sie hier.

 

Übersicht

Antworten auf Fragen von OSA-Patienten zum Coronavirus

Wichtige Informationsquellen und Empfehlungen

 

Bundesgesundheitsministerium / Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Robert-Koch-Institut

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

Pressekommentar von Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed

  • Die vergessenen Helfer: Außerklinische Intensivpflege, Hersteller von Beatmungstechnik und Homecare-Anbieter wurden in Notstandsplänen bislang nicht berücksichtigt

    Katrin Pucknat, Präsidentin und Geschäftsführerin Germany bei ResMed, kommentiert die kritische Lage der außerklinisch beatmeten Patienten durch die Nichteinbeziehung der Homecare-Anbieter in Krisenplanung.

    München, 24.03.2020 – Außerklinisch beatmete Patientinnen und Patienten zählen zu der SARS-CoV-2 Risikogruppe mit besonderer Gefährdung. Während in Deutschland aktuell Sanitätshäuser oder Apotheken beispielsweise als systemrelevant ihren Betrieb aufrechterhalten müssen, wird die für tausende von Patienten essenzielle Stellung der außerklinischen Intensivversorgung, der Beatmungstechnik und des Bereichs Homecare in der Notstandsplanung rund um die COVID-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Eine Tatsache, die für Tausende von Patienten lebensgefährlich ist.

    450.000 Patienten mit Atemwegserkrankungen in Heimtherapie akut bedroht

    Wie auch der Verband für Medizintechnik Spectaris jüngst feststellte, sind insgesamt etwa 450.000 Menschen mit schweren Atemwegserkrankungen – davon ca. 85.000, die auf permanente Beatmung angewiesen sind – durch den Coronavirus COVID-19 im Moment besonders gefährdet. Die Patienten gehören zu verschiedensten Altersgruppen, vom Kleinkind zu älteren Patienten. In der Zeit vor Corona wurden sie gut und sicher außerklinisch versorgt. Diese lebenserhaltende Versorgung inklusive der damit verbundenen Pflege und der zugehörigen Hilfsmittelausstattung wird außerhalb des regulären Klinikbetriebs von Fachanbietern, sogenannten Homecare Providern, in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal gewährleistet. Sie entlasten und unterstützen in der ambulanten Pflege damit das Gesundheitssystem erheblich. Zudem bieten sie durch die selbstständig mit den Pflegefachleuten vorgenommene Abstimmung eine größtmögliche Versorgungssicherheit für Patienten in der jeweils häuslichen Umgebung.

    Ohne entsprechende Einbindung in Notfallplanung steht häusliche Versorgung vor dem Aus

    Aktuell stehen diese Homecare Provider vor der erheblichen Herausforderung, nicht in die Notfallplanung der Behörden mit einbezogen worden zu sein. Dadurch entsteht bei vielen ein Versorgungsengpass mit Schutzanzügen und –masken und es brechen Personalressourcen weg, da nicht in allen Bundesländern auf die Kindernotbetreuung zurückgegriffen werden kann.

    Die Folge ist eine Unterversorgung der ohnehin lebensbedrohlich erkrankten Menschen und deren Einlieferung in die aktuell bereits extrem belasteten Kliniken. Der Kampf um Intensivbetten wird damit unnötig verschärft. Bei entsprechend sichergestellter Versorgung durch die Homecare-Anbieter wäre diese zusätzliche Belastung der Kliniken in vielen Fällen vermeidbar. Deshalb sind die Homecare Provider in der außerklinischen Intensivpflege mit allen Mitteln zu unterstützen. Ihnen muss zum Wohle der betroffenen Patientengruppen die gleiche Relevanz zugesprochen werden wie anderen kritischen Teilnehmern der medizinischen Versorgungskette.

    Über ResMed

    ResMed (NYSE: RMD, ASX: RMD) ist Vorreiter in der Entwicklung innovativer Lösungen für die Schlaf- und Beatmungstherapie, um Patienten ein gesünderes Leben zu ermöglichen und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Unsere telemedizinischen Therapiegeräte verändern die Versorgung von Menschen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, COPD und anderen chronischen Erkrankungen. Unsere umfassenden außerklinischen Softwareplattformen unterstützen Fachpersonal und Pflegekräfte dabei, Patienten in ihrer häuslichen Umgebung oder einer Pflegeeinrichtung zu versorgen. Mithilfe einer besseren Gesundheitsversorgung steigern wir die Lebensqualität, reduzieren die Auswirkungen chronischer Krankheiten und senken die Gesundheitsausgaben in über 140 Ländern.

    Weitere Informationen unter: www.resmed.com

Kontakt

Für Patienten von ResMed Healthcare
Tel. 0800 2777000 (Mo-Fr 8-18 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: reception@resmed.de
 

Hinweis für Patienten: Wenn Sie ein ResMed Produkt verwenden, aber über einen anderen Homecare-Provider versorgt werden, kontaktieren Sie diesen bitte direkt.


Ansprechpartner zu Beatmung und Sauerstofftherapie
ResMed Medizintechnik GmbH
Tel. 0800 6331000 (Mo-Fr 8-17 Uhr, kostenfrei)
E-Mail: beatmung@resmed.de


Ansprechpartner für den medizinischen Fachhandel
ResMed Deutschland GmbH
Tel. 0421 48993-0
E-Mail: info@resmed-deutschland.de


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