Diagnose

Diagnosis

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die Ihre Fähigkeit richtig zu atmen beeinträchtigen können, ob im Schlaf oder im Wachzustand. Wenn Sie beispielsweise am Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS) leiden, wird durch das Übergewicht ein beträchtlicher Druck auf die Muskeln um Ihre unteren Atemwege ausgeübt, wodurch das Einatmen erschwert wird. Bei einer restriktiven Lungenerkrankung sind die Muskeln und Nerven bei der Atmung beeinträchtigt, wodurch das eigenständige Atmen erschwert wird.

Wenn Ihre Unfähigkeit richtig zu atmen Teil einer übergeordneten Erkrankung ist, erfolgt eine Diagnose meist im Rahmen dieser Erkrankung. Ihr Arzt bestimmt das beste Diagnoseverfahren für Ihre Erkrankung und informiert Sie über die nächsten Behandlungsschritte I. Erfahren Sie mehr zu respiratorischen Erkrankungen, wie COPD, NMD oder OHS, die Ihre Fähigkeit zu atmen beeinträchtigen, oder über respiratorische Erkrankungen bei Kindern.

Schlafuntersuchungen

Wenn bei Ihnen nachts aufgrund Ihrer Unfähigkeit zu atmen Apnoen auftreten (Aussetzen Ihrer Atmung im Schlaf), wird Ihr Arzt möglicherweise eine Schlafuntersuchung anfordern. Eine Schlafuntersuchung wird durchgeführt, um zu klären, ob Sie an Schlafapnoe leiden, und wenn ja, wie schwerwiegend sie ist. Sie können eine Schlafuntersuchung in einem Schlaflabor oder bei sich zu Hause durchführen. Erfahren Sie mehr über Schlafstudien.

Blutgasanalyse

Das richtige Verfahren zur Diagnose von Ateminsuffizienz ist die Blutgasanalyse. Dabei wird Ihnen eine Blutprobe entnommen, um ihren O2- und CO2-Gehalt zu bestimmen.

Transkutane CO2-Messung

Wenn Ihre OSA bereits mit CPAP behandelt wird, kann mit der transkutanen CO2-Messung ganz einfach eine Ateminsuffizienz im Schlaf festgestellt werden.

Mehr zur Atmung