Schlafbezogene Verkehrs- und Arbeitsunfälle

Veröffentlichten Forschungsberichten zufolge besteht bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) ein signifikant erhöhtes Risiko von Verkehrsunfällen (vier- bis sechsmal höher).1,2,3

Jedes Jahr kommt es in den USA zu schätzungsweise 310.000 mit Schlafapnoe in Zusammenhang stehenden Verkehrsunfällen und damit zu:

  • 1.400 Todesfällen4
  • 15,9 Mrd. US-Dollar Unfallkosten4

Darüber hinaus kann das Fahren im schläfrigen Zustand ebenso gefährlich sein wie das Fahren unter Alkoholeinfluss.5,6

Einige Studien haben gezeigt, dass Menschen, die an OSA leiden, sogar ein größeres Risiko im Straßenverkehr darstellen als betrunkene Fahrer.7 Allerdings wird das durch OSA erhöhte Verkehrsunfallrisiko bei Patienten reduziert, die mit CPAP behandelt werden.8,9

OSA reduziert bekanntermaßen die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, beeinträchtigt langfristig das visuelle und verbale Erinnerungsvermögen, die Interpretationsfähigkeit und besondere Fähigkeiten und hat einen Einfluss auf ausführende Tätigkeiten, wodurch es potenziell zu schweren Produktionsverlusten kommen kann, einschließlich vorzeitigem Ausscheiden aus der Arbeitswelt, hohen Fehlzeiten, reduzierter Produktivität, Konzentrationsschwierigkeiten und Schwierigkeiten beim Ausführen monotoner Aufgaben sowie höheren Unfallraten am Arbeitsplatz10,11. Tatsächlich ist das Arbeitsunfallrisiko bei Menschen, die an OSA leiden, doppelt so hoch wie bei gesunden Menschen.12

Quellenangaben

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