Nicht-invasive Beatmung beim Obesitas-Hypoventilationssyndrom

Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS) wird als Kombination aus Obesitas, Hyperkapnie im Wachzustand (erhöhter Kohlendioxidgehalt) und Hypoxie (Sauerstoffentsättigung) im Schlaf bezeichnet, nachdem andere Störungen ausgeschlossen wurden, die alveoläre Hypoventilation verursachen können.

OHS ist eine chronische Erkrankung, die mit metabolischen, hormonellen und kardiovaskulären Störungen assoziiert wird. Sie verschlechtert häufig die Lebensqualität und geht mit einem erhöhten Risiko von Krankenhauseinweisungen und Tod einher.1

Nicht-invasive Beatmung bei OHS-Patienten hat bereits folgende Ergebnisse gezeigt:

  • Normalisierung der Blutgase2 
  • verlängerte Überlebensdauer2
  • reduzierter systolischer Pulmonalarteriendruck3
  • gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit3

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Quellenangaben

  • 01

    Borel JC, Borel AL, Monneret D, Tamisier R, Levy P, Pepin JL. Obesity hypoventilation syndrome: from sleep-disordered breathing to systemic comorbidities and the need to offer combined treatment strategies. Respirology. 2012 May;17(4):601-10.

  • 02

    Ojeda Castillejo E, de Lucas Ramos P, López Martin S, et al. Noninvasive Mechanical Ventilation in Patients with Obesity Hypoventilation Syndrome. Long-term Outcome and Prognostic Factors. Arch Bronconeumol. 2014 Apr 2. pii: S0300-2896(14)00088-X

  • 03

    Castro-Añón O1, Golpe R, Pérez-de-Llano LA, López González MJ, Escalona Velasquez EJ, Pérez Fernández R, Testa Fernández A, González Quintela A. Haemodynamic effects of non-invasive ventilation in patients with obesity-hypoventilation syndrome. Respirology. 2012 Nov;17(8):1269-74.

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