Besondere Faktoren bei Kindern

Das Erkennen des Atemzugvolumens bzw. der Atemanstrengung bei Kindern erfordert spezielle Algorithmen und Technologien. ResMed hat Therapiegeräte zur Atemunterstützung entwickelt, die eine bessere inspiratorische Triggersensitivität bieten und dadurch Synchronisation und Atemunterstützung bei Kindern verbessern.

  • Die Beatmungsgeräte von ResMed bieten einstellbare Triggerschwellen, sodass der Arzt eine hohe oder sehr hohe Empfindlichkeit wählen kann, um die Triggerung zu erleichtern.
  • Der ClimateLine MAXTM  Schlauch kann ganz leicht hinten an jedes ResMed S9™  Therapiegerät angeschlossen werden, sodass kein weiterer Schlauchanschluss an die Maske erforderlich ist und der Sauerstoff sich vollständig mit der aufgewärmten, befeuchteten Luft vermischen kann.

  • Bei den Beatmungsgeräten der Stellar™-, Elisée™- und Astral™-Serien kann die Sauerstoffversorgung direkt am Beatmungsgerät angeschlossen werden, was die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung des Triggerns senkt.

Um ein angemessenes Atemminutenvolumen und/oder eine gute Synchronisierung des Patienten zu erreichen, ist für einige Kinder eine erhöhte Atemfrequenz erforderlich.

  • Stellar Therapiegeräte bieten eine anpassbare Hintergrundfrequenz von bis zu 60 bpm. In den S9 VPAP™ ST und S9 VPAP™ ST-A Geräten kann die Frequenz auf bis zu 50 bpm gesetzt werden.
  • Die Beatmungsgeräte der S9 VPAP ST-A-, Stellar-, Elisée- und Astral-Serien verfügen darüber hinaus über den PCV-Modus (assistierte, druckgesteuerte Beatmung), sodass der Arzt sowohl eine Hintergrundfrequenz als auch eine feste Inspirationszeit einstellen kann.

Unbeabsichtigte Leckagen sind unvermeidlich, ganz besonders bei Kindern, die sich eventuell viel bewegen oder noch nicht verstehen, dass sie die Maske anbehalten müssen.

  • Mit ResMed Beatmungsgeräten kann der Arzt Ti Max bei Kindern "ganz genau" einstellen. So wird sichergestellt, dass jeder Atemzug beendet und die Exspiration ausgelöst wird, selbst bei großen Leckagen.

Die nicht-invasive Beatmung kann zur Behandlung verschiedener respiratorischer Erkrankungen eingesetzt werden.

  • S9 VPAP ST-A und Stellar sind für die Behandlung von Kindern im Krankenhaus und zu Hause zugelassen.
  • Sowohl die S9-VPAP-ST-A- als auch die Stellar-Serien bieten umfangreiche Alarmoptionen sowie eine integrierte Oximetrie und eignen sich aus diesem Grund ganz besonders für die nicht-invasive Beatmung von Kindern.
  • Zudem ist bei beiden Geräten eine Sauerstoffzufuhr möglich. Mit ClimateLine™ Oxy ist bei Verwendung mit dem S9 VPAP ST-A eine maximale Zufuhrrate von 15 l/min möglich. Mit dem Stellar Beatmungsgerät ist eine Direktzufuhr von bis zu 30 l/min Sauerstoff möglich. Es verfügt zudem über eine FiO2 -Überwachungsoption, die für die Krankenhausumgebung geeignet ist.

Bei Kindern muss das BiLevel-Gerät über angemessene Alarmfunktionen verfügen.

  • Die meisten ResMed Beatmungsgeräte verfügen über Alarmfunktionen für z. B. Stromausfall oder Fehlfunktionen des Gerätes.
  • S9 VPAP ST-A, Stellar, Elisée und Astral bieten umfangreiche Alarmoptionen, einschließlich eines Apnoealarms.

Speziell für Kinder entwickelt

  • Bei den Stellar Beatmungsgeräten kann der Arzt den PCV-Modus verwenden, der mit festgelegten Werten für Atemfrequenz und Inspirationszeit arbeitet.
  • Alternativ hat der Arzt bei den Stellar- und VPAP-Therapiegeräten die Möglichkeit, einen Wert für Ti Min einzustellen, sodass in den Modi S und ST eine Mindestinspirationszeit gesichert ist.

Kindern wird oft ein Oximeter verschrieben.

  • Stellar und VPAP Beatmungsgeräte sind mit einem integrierten Oximeter mit Alarmen ausgestattet. Das integrierte Oximeter optimiert die Produktivität des Pflegepersonals.

Für Familien mit einem auf die NIV angewiesenen Kind ist es wichtig, normale Aktivitäten und Ausflüge unternehmen zu können, da dies die familiären Bindungen stärkt und die Lebensqualität steigert.

  • Stellar Beatmungsgeräte sind für bessere Mobilität mit einem internen Akku ausgerüstet.
  • Die Akkus erleichtern die kontinuierliche Therapie für den pädiatrischen Patienten.
  • Darüber hinaus können viele ResMed Beatmungsgeräte mit der ResMed Power Station II (RPS II) betrieben werden, die eine Akkulaufzeit von acht bis sechzehn Stunden bietet (je nachdem, ob ein oder zwei Akkus verwendet werden). (Beispielsweise beträgt die Akkulaufzeit acht Stunden, wenn das Gerät im PCV-Modus und mit folgenden Einstellungen betrieben wird: EPAP 5 cm H2O, IPAP 15 cm H2O und 20 BPM; es können zwei Akkus gleichzeitig angeschlossen werden.)

Mehr zur Beatmung von Kindern