Die Einstellung Ihres Luftbefeuchters legt fest wie viel Feuchtigkeit Sie erhalten, um Ihre Beschwerden zu mindern. Je höher die Einstellung, desto mehr Feuchtigkeit wird zugeführt. Zur Auswahl der richtigen Einstellung ziehen Sie bitte zuerst Ihren Arzt sowie Ihr Benutzerhandbuch zu Rate. Wählen Sie zum Beispiel zuerst eine mittlere Einstellungsposition und falls sich Ihre Beschwerden nicht verbessern, sollten Sie die nächst höhere Stufe wählen bis Ihre Symptome abklingen. Wenn Sie jedoch Feuchtigkeit im Atemschlauch feststellen, müssen Sie entweder eine niedrigere Einstellung wählen oder die Temperatur Ihres Zimmers erhöhen.

Die Menge des notwendigen Wassers ist je nach Luftbefeuchter und Patienten unterschiedlich und hängt von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Schlafzimmers ab.

Es wird empfohlen den Luftbefeuchter sowie die Schläuche täglich mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel zu reinigen. Spülen Sie danach beide Komponenten gründlich  mit sauberem Wasser ab und lassen Sie sie dann an der Luft trocknen. Vermeiden Sie dabei direktes Sonnenlicht. Unterziehen Sie die Wasserkammer einer wöchentlichen Sichtprüfung, wobei auf Abnutzung und Beschädigungen zu achten ist. Ersetzen Sie die Wasserkammer, wenn eine der Komponenten Risse aufweist, trübe oder brüchig ist.

Wenn Sie weißes Pulver oder Ablagerungen in der Wasserkammer entdecken:

  1. Füllen Sie die Wasserkammer mit einer Lösung bestehend aus einem Teil Essig und zehn Teilen Wasser bis zur maximalen Wasserstandsmarkierung auf.
  2. Lassen Sie die Lösung zehn Minuten lang einwirken.
  3. Entleeren Sie die Wasserkammer und reinigen Sie die Wasserkammer mit sauberem Wasser.

Destilliertes Wasser verlängert die Lebensdauer der Wasserkammer und reduziert Mineralablagerungen. Sie können jedoch gelegentlich Leitungswasser verwenden, um Ihren Luftbefeuchter zu reinigen.

Die folgenden Mittel bitte nicht verwenden: Bleichmittel, Alkohol, Chlor- oder Ammoniaklösungen, antibakterielle Seifen, Feuchtigkeits- bzw. Glycerinseifen, Wasserenthärter und nicht zugelassene Entkalker.

 

Kondensationwasser in meinem Atemschlauch

Diese Kondensation wird auch als „Niederschlag“ bezeichnet. Wenn Ihr Raum kalt ist, trifft die warme, befeuchtete Luft auf die kältere Zimmertemperatur und kühlt ab. Die von der Luft aufgenommen Wassermenge hängt von der Temperatur ab, wobei warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann als kalte Luft. Wenn warme Luft abkühlt (z. B. über Nacht), kann sie weniger Wasser binden, so dass das Wasser kondensiert und einen Tröpfchenniederschlag bildet.

Dieses Problem kann auf verschiedene Arten gelöst werden.

  1. Sie können die Stärke der Luftbefeuchtung senken.
  2. Sie können die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer nachts erhöhen, um den Unterschied zwischen Zimmertemperatur und der Temperatur des Luftbefeuchters zu verringern (stellen Sie sicher, dass Ihr Schlafzimmerfenster geschlossen ist).
  3. Sie können den Atemschlauch unter Ihre Bettdecke legen, um ihn und die darin geführte Luft warm zu halten.

 

Vorteile

Bei bis zu 40% der Patienten, die mit einem positiven Atemwegsdruck (PAP) behandelt werden, treten Symptome wie eine verstopfte Nase und Trockenheit der oberen Atemwege auf. Diese Symptome können so schwerwiegend sein, dass der Patient die Behandlung abbrechen muss. Ein beheizter ResMed-Luftbefeuchter, wie der HumidAire 3i, führt der Luft eines CPAP, APAP oder Bilevel-System Feuchtigkeit und Wärme zu. Die erwärmte befeuchtete Luft kann einen erhöhten Nasenwiderstand verhindern, der zu Mundatmung, Mundleckagen und zusätzlicher Trockenheit führt. Die Reduzierung der Trockenheits- und Verstopfungssymptome führt zu einer Verbesserung des Patientenkomforts und der Therapieakzeptanz.

 

Allgemeine

Da Sie die Wärmestufe variabel einstellen können, bietet die beheizte Luftbefeuchtung mehr Flexibilität und trägt besser zur Linderung stärkerer Beschwerden bei.

Mundatmung oder Mundleckagen können den Wasserverbrauch Ihres beheizten Luftbefeuchters erhöhen. Die Luft, die durch den Mund entweicht kann von Nacht zu Nacht unterschiedlich sein.

Eine Full Face Maske sollte nicht zu einem höheren Wasserverbrauch pro Nacht führen. Wenn es vorher zu Mundleckagen gekommen ist, haben Sie wahrscheinlich viel Luft und Feuchtigkeit durch den Mund verloren. In diesem Fall sollten Sie jetzt weniger Wasser verbrauchen.

Ja. Das Umwickeln des Schlauches hilft dabei, die Behandlungsluft von der kühleren Luft im Zimmer zu isolieren und das „Kondensat“ zu verhindern.

Das Atemtherapiegerät sollte entweder auf gleicher Höhe oder höher als der Luftbefeuchter aufgestellt werden, um das Eindringen von Wasser in das CPAP-System zu verhindern. Darüber hinaus sollten Sie vor dem Transport des Luftbefeuchters die Wasserkammer leeren und den Luftbefeuchter von Ihrem CPAP-System trennen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

Nein, die Schläuche, die mit dem CPAP-System geliefert werden, können wesentlich höheren Temperaturen standhalten als jene die durch den Luftbefeuchter erzeugt werden.

Wenn die Luft unangenehm trocken ist und Reizungen verursacht, können Sie den Luftbefeuchter etwa 20 Minuten vor dem Zu-Bett-Gehen einschalten.

Wenn Sie feststellen, dass Sie auch außerhalb der Wintermonate Nasenbeschwerden haben, sollten Sie den Luftbefeuchter eventuell das ganze Jahr über verwenden. Die zusätzliche Befeuchtung wird wahrscheinlich zur Erhöhung Ihres Komforts beitragen.

Eine Luftbefeuchtung bringt keine wirkliche Linderung bei der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) bzw. dem UARS . UARS. Es ist wirksam für die Behandlung von Nebenwirkungen, die durch CPAP verursacht werden. Wenn Sie bereits eine CPAP-Behandlung erhalten und unter Beschwerden wie Trockenheit der oberen Atemwege leiden, dann kann die Luftbefeuchtung helfen, diese Symptome zu mildern. Die Nasenbeschwerden entstehen aufgrund des erhöhten Luftflusses durch die Nasengänge. Durch die Luftbefeuchtung wird der Atemluft mehr Feuchtigkeit zugeführt, was der Nase hilft auch einen erhöhten Luftfluss zu befeuchten.

 

Weitere Fragen?

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Wenn Sie ein spezifisches individuelles Gesundheitsproblem haben, insbesondere in Bezug auf Ihre Therapie, dann wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Arzt.

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