• Millionen von Patienten weltweit leiden an CHF
  • In den Vereinigten Staaten litten 2006 schätzungsweise 5.700.000 Menschen an kongestiver Herzinsuffizienz1, Frauen und Männer zu gleichen Anteilen, wobei jährlich 550.000 neue Fälle diagnostiziert werden. Betroffen sind somit mittlerweile fast 10 von 1000 Menschen über 65 Jahre.
  • In Europa litten 1997 ca. 6.500.000 Menschen an Herzinsuffizienz und jährlich wurden 580.000 neue Fälle diagnostiziert.2 Konsolidierten Daten für westliche Staaten zufolge wird jährlich bei 1-4 Bewohner von Tausend eine kongestive Herzinsuffizienz festgestellt.3
  • Etwa 50 % aller Herzinsuffizienzpatienten leiden an schlafbezogenen Atemstörungen4, wobei normalerweise entweder die Cheyne-Stokes-Atmung (CSA) oder die obstruktive Schlafapnoe (OSA) überwiegen, oftmals aber auch beide Formen zusammen auftreten. CSA wird gemeinhin als die häufigste Form der schlafbezogenen Atemstörung bei Patienten mit schweren linksventrikulären Funktionsstörungen angesehen.5

 

 

Was ist CSA?

Cheyne Stokes Respiration

Cheyne-Stokes-Atmung ist gekennzeichnet durch ein rhythmisches An- und Abschwellen der Ventilation, wobei sich Perioden von zentralen Apnoen oder Hypopnoen mit Perioden von Hyperventilationen abwechseln.

Die CSA kann bei Patienten mit Herzinsuffizienz diagnostiziert werden8, wenn die Überwachung der Atmung Folgendes aufzeigt:

  • mindestens drei aufeinanderfolgende Perioden einer zyklischen zu- und abnehmenden Veränderung der Atmungsamplitude, wobei die Dauer der Periode meistens etwa 60 Sekunden beträgt, aber variieren kann

  • eines oder beide der folgenden Ereignisse:
    • mindestens fünf zentrale Apnoen oder Hypopnoen pro Stunde Schlaf
    • mindestens 10 aufeinanderfolgende Minuten der zyklischen Zu- und Abnahme der Atmungsamplitude

 

 

Was sind die Symptome?

Patienten mit CSA und kongestiver Herzinsuffizienz berichten möglicherweise von paroxysmalen, nächtlichen Dyspnoen und weisen im Allgemeinen niedrige arterielle
CO2-Partialdrücke auf.

OSA bei Patienten mit Herzinsuffizienz kann von übermäßiger Tagesmüdigkeit, Schnarchen, nachweislichen Apnoen, Adipositas und morgendlichen Kopfschmerzen begleitet sein.

 

Folgen der CSA

Survival of Patients

 

Die nächtliche CSA wird mit einer höheren Sterblichkeit6 von Patienten mit  Herzinsuffizienz in Verbindung gebracht und ist außerdem ein unabhängiger Risikofaktor bei Herztransplantationen.7

Die CSA beschleunigt die Entwicklung der Herzinsuffizienz, indem sie Folgendes verursacht:

  • wiederholte Hypoxien 
  • erhöhte Nachlast
  • erhöhte sympathische Aktivität7
  • hohe Herzfrequenz- und Blutdruckvariabilität.

Die durch CSA verursachte Schlaffragmentierung reduziert desweiteren die Lebensqualität, da sie zu Erschöpfung und erhöhter Tagesmüdigkeit führt.

 

 

Die adaptive Servo-Ventilation - eine wirksame Behandlung der CSA

Wenn die CSA trotz optimaler medikamentöser Behandlung anhält, ist eine Behandlung mit positivem Atemwegsdruck erforderlich.

Verschiedene Methoden wurden für die Behandlung der CSA eingesetzt: Sauerstoffbehandlung, kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck (CPAP), Bilevel-Atemunterstützung und unlängst die adaptive Servo-Ventilation (ASV-CS). Eine Studie9, die die Wirkung des Einsatzes jeder dieser Behandlungsarten für eine Nacht vergleicht, zeigt hervorragende Ergebnisse der ASV-CS-Technologie.

Effects of Different Therapies

Mehrere Studien haben langfristige Vorteile der ASV-CS-Technologie bei der Behandlung von Patienten mit stabiler kongestiver Herzinsuffizienz aufgezeigt:

  • weniger respiratorische Ereignisse 
    • In einer Studie10 konnte der AHI von einem Mittelwert vor der Behandlung von 49 Ereignissen/Stunde nach drei Monaten auf 6 Ereignisse/Stunde reduziert werden. In einer anderen Studie11 konnte er nach vier Monaten von 26,9 auf 4,3 Ereignisse/Stunde reduziert werden.
    • Der zentrale AHI wurde innerhalb von drei Monaten von einem Mittelwert vor der Behandlung von  37,3 auf 0,9 reduziert.12
    • Der AHI wurde innerhalb von zwei Jahren von einem Mittelwert vor der Behandlung von 49 auf 9 reduziert.13
       
  • verbesserte Schlafqualität (Arousals während der Nacht konnten nach einigen Monaten10 von einem Mittelwert vor der Behandlung von 275 auf 40 und innerhalb von zwei Jahren12 von 275 auf 53 reduziert werden12).
     
  • höhere durchschnittliche linksventrikuläre Ejektionsfraktion (Anstieg von einem Ausgangsmittelwert von 36,4 % auf der Basislinie auf 45,8 % nach drei Monaten12).
     
  • gesteigerte Leistungsfähigkeit  (6MWD13,14 und VO2 max.10 um 20 % angestiegen).

 

 

AutoSet CS2™ - Wiederherstellung einer normalen Atmung bei Patienten mit Herzinsuffizienz

Das AutoSet CS 2™ von ResMed, mit adaptiver Servo-Ventilation (ASV-CS) Technologie, wurde speziell entwickelt, um die Atmung von Patienten mit Herzinsuffizienz und nächtlicher CSA mit begleitender OSA zu normalisieren.

Durch die Behandlung mit dem AutoSet CS 2 wird die CSA rasch normalisiert. Durch die Anpassung des positiven Druckes bei der Endexspiration werden bei der Behandlung mit dem AutoSet CS2—bei einer gleichzeitigen mäßigen OSA—die Atemwege offen gehalten. In den meisten Fällen erfordert das AutoSet CS 2 so gut wie keine weitere Einstellung. 

 

 

References

  1. Heart disease and stroke statistics-2009 update, American Heart Association and American Stroke Association
  2. Congestive heart failure worldwide markets, clinical status and product development opportunities, New Medicine, Inc. 1997: 1-40. Wilkerson Group Survey, 1998.
  3. Massie BM, et al. The heart failure epidemic: magnitude of the problem and potential mitigating approaches. Curr Opin Cardiol 1996; 11(3): 221. McMurray JJ et al. Epidemiology, aetiology, and prognosis of heart failure. Heart 2000; 83(5): 596.
  4. Sin DD, et al. Risk factors for central and obstructive sleep apnea in 450 men and women with congestive heart failure. Am J Respir Crit Care Med 1999; 160: 1101. Javaheri S, et al. Sleep apnea in 81 ambulatory male patients with stable heart failure: types and their prevalences, consequences, and presentations. Circulation 1998; 97: 2154. Bradley TD and Floras JS. Sleep apnea and heart failure Part I: Obstructive sleep apnea. Circulation 2003; 107: 1671.
  5. Köhnlein T, et al. Assisted ventilation for heart failure patients with Cheyne-Stokes respiration. Eur Respir J 2002; 20: 934. Lanfranchi PA, et al. Central sleep apnea in left ventricular dysfunction. Prevalence and implications for arrhythmic risk. Circulation 2003; 107: 727. Quaranta AJ, et al. Cheyne-Stokes respiration during sleep in congestive heart failure. Chest 1997; 111: 467. Javaheri S. Central sleep apnea-hypopnea syndrome in heart failure: Prevalence, impact, and treatment. Sleep 1996; 19: S229-S231. Köhnlein T, et al. Cheyne-Stokes respiration during sleep in patients with low cardiac output due to chronic coronary artery disease or dilated cardiomyopathy. Eur Respir J 1998; 12: 124S.
  6. Hanly PJ, Zuberi-Khokhar NS. Increased mortality associated with Cheyne-Stokes respiration in patients with congestive heart failure. Am J Respir Crit Care Med 1996; 153: 272-276.
  7. Lanfranchi PA, et al. Prognostic value of nocturnal Cheyne-Stokes respiration in chronic heart failure. Circulation 1999; 99: 1435. Sin DD et al. Effects of continuous positive airway pressure on cardiovascular outcomes in heart failure patients with and without Cheyne-Stokes respiration. Circulation 2000; 102: 61.
  8. American Academy of Sleep Medicine Task Force. Sleep-related breathing disorders in adults: Recommendations for syndrome definition and measurement techniques in clinical research. Sleep, 1999; 22: 667.
  9. Teschler H et al. Adaptive pressure support servo-ventilation. Am J Respir Crit Care Med 2001; 164: 614-619.
  10. Vogt-Ladner, et al. Treatment of sleep-disordered breathing in heart failure. Oral presentation. ATS. May 2002.
  11. Koehnlein T et al. Long-term adaptive pressure support servo-ventilation in patients with severe cardiac insufficiency. Oral presentation. ATS. May 2003.
  12. Schaedlich S, et al. Treatment of sleep-disordered breathing in heart failure. Oral presentation. ATS. May 2002.
  13. Vogt-Ladner, et al. Nasal ventilation with AutoSet-CS versus nocturnal oxygen therapy (NOT) in patients with severe chronic heart failure (CHF) and Cheyne-Stokes respiration (CSR): long term effects on quality of sleep, cardiac performance and morbidity. Oral presentation. ATS. May 2003.
  14. Vogt-Ladner, et al. Treatment of sleep-disordered breathing in heart failure. Oral presentation. ATS. May 2002.
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